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Kitchentalk #25 mit Roel Brouwers und Filip Daems
Konditionstraining, Pommes und Fanliebe

Die restlos ausreservierte Kulturküche und diverse Borussiatrikots und Schals ließen schon vor Beginn des Kitchentalks erahnen, dass ein besonderer Abend im Zeichen der Raute ansteht. Die ehemaligen Borussia Profis und Kultspieler Roel Brouwers und Filip Daems wurden demnach nicht nur begeistert begrüßt, sondern entfachten sofort den herzlichen Funken zwischen Publikum und Talktheke. Nachdem Knippi in sein grünes Jackett geschlüpft war und Timeinator Christoph die Stoppuhr anwarf, nahm ein heiterer Talkabend seinen Lauf.

Brouwers sprach über sein kürzlich bekannt gegebenes Karriereende und die Zeit bei Borussia: „Die schönste Zeit meiner Karriere habe ich hier gehabt.“ Zuletzt sei er immer wieder von kleineren Verletzungen geplagt gewesen, kam nicht mehr richtig in Form. „Ich habe mir das lange überlegt, aber die Saison auf 70% zu Ende zu spielen, nützt weder mir noch dem Verein.“ Mit dem niederländischen Erstligaclub Roda Kerkrade würde er sich in den kommenden Wochen zusammensetzen und die nähere Zukunft planen. Was er denn jetzt so anfange mit seiner ganzen Freizeit? „Interviews!“ scherzt er offensiv. Zeit mit der Familie stehe aber momentan ganz oben auf der Liste.

Filip Daems hingegen ist mit fast 38 Jahren immer noch aktiver Spieler (KVC Westerlo, Belgien) und freut sich, dass er noch fit ist: „Solange ich mich gut fühle, mache ich weiter. Ich entscheide von Jahr zu Jahr“. Auch Daems behält die Zeit bei Borussia als die schönste seiner Karriere in Erinnerung. Auch wenn die letzte Saison für ihn durchaus schwierig war. „Die ganzen Verletzungen und OPs, kein Spiel gemacht, nicht im Kader nominiert, jedes Spiel auf der Tribüne verbracht – das war nicht leicht für mich“. Dennoch habe er nie den Gedanken gehabt, zu gehen. Die Vereinstreue und Identifikation zahlten die Fans den beiden in der Vergangenheit dutzendfach zurück und auch im Kitchentalk-Publikum werden die beiden herzlich beklatscht und mit munteren Sprüchen bedacht.

Die Sympathieträger zeigten sich im selben Zuge humorvoll und schlagfertig, frotzelten über Sprinthügel und Konditionstraining im Alter, die Vorzüge belgischer Pommes, Roels generelle Vorliebe für Pommes („Könnte ich jeden Tag essen!“) und das Verpassen cooler Partys als Leistungssportler. Als Knippi dann noch einen selbstkomponierten Roel-Song an der Gitarre anstimmt und die Zuschauer stadionroutiniert aufspringen, spürt man die Fanliebe, und Begeisterung der Kultspieler darüber, bis in die hinterste Reihe. Roel vermutet, die Fans hätten seinen Namen wohl auch gebrüllt, wenn er den Ball aus dem Stadion geköpft hätte. Vermutlich! Vereinstreue und Herzblut erwidern die Gladbacher Pippo und Roel sicherlich noch lange Zeit mit unverwüstlicher Fanliebe. Die zahlreichen Foto- und Autogrammwünsche im Anschluss an den Talk sprechen absolut dafür.

Danke Roel und Filip für den schönen Talk! Dank auch an das herzliche Publikum in der Kulturküche!

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Kitchentalk TV

Fotos: hvd-design